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Jungheinrich erwartet verhaltenes Ergebniswachstum

Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich AG hat den Umsatz im laufenden Geschäftsjahr weiter gesteigert, erwartet wegen der Neuausrichtung seines Vertriebs für das Gesamtjahr aber nur einen verhaltenen Anstieg seines Ergebnisses.

Reuters HAMBURG. Vorstandschef Cletus von Pichler sagte auf der Hauptversammlung am Dienstag in Hamburg, der Umsatz habe sich in den ersten fünf Monaten 2001 um sieben Prozent auf 638 Mill. ? erhöht. Auf Grund von Einmalaufwendungen für die Neuausrichtung des Vertriebs gehe Jungheinrich aber zunächst von einer verhaltenen Ergebnisverbesserung für das Gesamtjahr aus.

Im Neugeschäft erhöhte Jungheinrich den Umsatz eigenen Angaben zufolge von Januar bis Mai ebenfalls um sieben Prozent auf 370 Mill. ?. Im Kundendienst habe der Umsatz um sechs Prozent auf 177 Mill. ? zugenommen. Der Bereich Miet- und Gebrauchtgeräte sei um zehn Prozent auf 91 Mill. ? gewachsen. Zum Gesamtjahr sagte Pichler, die Prognose sei bezogen auf Umsatz, Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit), Ebt und Kapitalrendite "in der Tendenz besser geplant als im Vorjahr".

Jungheinrich richtet seinen Vertrieb in Europa auf Direktvertrieb um und hat dazu nach eigenen Angaben in den vergangenen Wochen 34 Händlern gekündigt. Von der Neuausrichtung erwarte der Konzern eine Steigerung seiner Ertragskraft und damit des Unternehmenswertes, sagte Pichler laut Redetext. Neben dem Geräteverkauf erlangten die Bereiche Service und Finanzdienstleistungen eine immer größere Bedeutung. Bereits mehr als die Hälfte des Umsatzes von Jungheinrich werde von diesen Sparten erwirtschaftet. Der Anteil des Leasinggeschäfts am gesamten Neugeschäft liege in Deutschland bei 29 % und in Europa bei 25 %. Im Vergleich zu Großbritannien, wo bereits 54 % aller Vertragsabschlüsse über Flurfördergeräte Leasingcharakter hätten, habe Deutschland noch erhebliches Wachstumspotenzial, sagte Pichler. In Frankreich liege die Quote bei 39 %.

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