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Juniper: Ericsson verkauft Anteile

Die Aktie des Netzwerkherstellers muss heute zu Handelsbeginn Kursverluste hinnehmen. Der drittgrößte Handy-Hersteller Ericsson will 10,4 Millionen Juniper-Aktien im Wert von rund 1,6 Milliarden Dollar verkaufen.

Ericsson

war schon vor dem Börsengang von Juniper im Besitz der Papiere. Der Erlös aus dem Verkauf der Aktien soll laut dem schwedischen Unternehmen für die Entwicklung von Endgeräten für den neuen UMTS-Standard benutzt werden. Der Standard ermöglicht den Benutzern mobiler, elektronischer Geräte wie Handys und elektronischen Notizbüchern im Internet zu surfen und Videos auf die Geräte zu laden.



Ericsson

erwirtschaftet rund zwei Drittel seines Umsatzes mit dem Verkauf von Mobiltelefonen und dem jeweiligen Zubehör. Nun versucht das Unternehmen seine Position auf dem Markt für Hochgeschwindigkeitszubehör auszubauen. Doch der Wind der Konkurrenz weht kräftig. Erst gestern gaben Nokia, Sonera und Lucent eine Kooperation bekannt. Sie wollen künftig gemeinsam auf dem Gebiet der Infrastrukturtechnik für UMTS-Standards zusammen arbeiten. Sowohl die Aktie von Juniper Netzworks als auch die von Ericsson verlieren an Wert.

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