Juristische Schritte gegen Uhrenaktion – Angebotsmenge zu gering
Rolex will Tchibo verklagen

Die Rolex Uhren GmbH will gerichtlich gegen die Hamburger Tchibo AG vorgehen. Wie das Handelsblatt erfuhr, hat der Uhrenhersteller am Mittwoch den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen Tchibo gestellt.

sts DÜSSELDORF. Der Kaffeeröster hatte seinen Kunden in einer Jubiläumsaktion Rolex-Uhren zum Sonderpreis von 2002 Euro angeboten, die ab nächster Woche verkauft werden sollen. Dabei handelt es sich um 20 Exemplare, für die sich interessierte Käufer bewerben können.

Rolex versucht nun, dem Kaffeeröster den Verkauf untersagen zu lassen. Grund sei die geringe Angebotsmenge. "Wer seinen Kunden ein Sonderangebot unterbreitet, muss dafür sorgen, dass ein ausreichender Vorrat des Produkts vorhanden ist", sagt Hans Hellmann, Anwalt der Rolex GmbH. Diese Voraussetzung sei bei über 850 Tchibo-Filialen keineswegs erfüllt. Rolex bezieht sich auf ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf. Bei derartigen Aktionen müssten sämtliche Filialen einen Vorrat halten, der mindestens drei Tage ausreicht, heißt es in der Urteilsbegründung.

Quelle: Handelsblatt

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