Juristische Schritte nicht ausgeschlossen
Kommunen fühlen sich bei Domainvergabe benachteiligt

Viele Kommunen in Deutschland fühlen sich bei der Vergabe der neuen Domains im Internet schlecht informiert und benachteiligt. Die meisten .info Domains, die für touristische Zwecke und Wirtschaftsförderung sinnvoll sind, waren offenbar schon vergriffen, bevor einige Länder und Kommunen überhaupt von ihrer Vergabe erfahren hatten.

ddp LÜNEBURG. Wie der Online-Recherchedienst für Marken und Namen www.domainguard.de am Dienstag berichtet, waren zum Beispiel Niedersachsen und Sachsen-Anhalt nicht über das Vergabeverfahren unterrichtet. Beide Länder würden jetzt juristische Schritte prüfen. Von den Bundesländern seien nur Bremen, Berlin, Sachsen und Bayern schnell genug gewesen, sich ihre virtuelle .info Dependance zu sichern.

Raban Woryna von der Firma Markenplatz.de, einer Internetplattform für den Handel mit Marken, erwartet deshalb "eine Konfliktwelle" wegen der Einführung der neuen Top-Level-Domains. Die Städte und Gemeinden seien "aus allen Wolken gefallen", als sie über den Stand der Dinge informiert wurden.

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