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Kabarettist Matthias Beltz beigesetzt

Auf dem Frankfurter Hauptfriedhof ist am Montag der Kabarettist Matthias Beltz beigesetzt worden.

dpa FRANKFURT/MAIN. Er war am 27. März völlig überraschend im Alter von 57 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Neben seiner Familie gaben Beltz mehrere hundert Weggefährten, Freunde und Fans das letzte Geleit.

Zur Trauerfeier waren auch Beltz' Freunde aus den Frankfurter Hausbesetzertagen in den 70er Jahren, Bundesaußenminister Joschka Fischer und der Europapolitiker Daniel Cohn-Bendit, angereist. Außerdem erwiesen ihm zahlreiche Kabarettisten-Kollegen die letzte Ehre, darunter Dieter Hildebrandt, Bruno Jonas, Thomas Freitag, Michael Mittermaier und Michael Quast.

In seiner Traueransprache nannte Johnny Klinke, Chef des Frankfurter Varietés "Tigerpalast", Beltz den kenntnisreichsten Chronisten der "Sponti-Bewegung" und einen «unbeugsamen politischen» Solitär unter den deutschen Kabarettisten. Beltz hatte gemeinsam mit Klinke den "Tigerpalast" gegründet.

Beltz unerwarteter Tod hatte bundesweit Bestürzung ausgelöst. Der Kabarettist erhielt seine politische Prägung in der linksradikalen Frankfurter "Sponti"-Szene der 70er Jahre. Für seine Kabarettprogramme erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Beltz lebte seit mehr als 30 Jahren in Frankfurt.

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