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Kabel Deutschland erwartet Abmahnung vom Bundeskartellamt

Der Fernsehkabelnetz-Betreiber Kabel Deutschland (KDG) rechnet bei der Milliardenübernahmen von drei anderen Kabelfirmen mit Widerstand vom Bundeskartellamt. "Wir halten es für unwahrscheinlich, dass das Kartellamt die Übernahme sofort und ohne Zugeständnisse genehmigt", sagte KDG-Chef Roland Steindorf der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe).

dpa-afx FRANKFURT. Der Fernsehkabelnetz-Betreiber Kabel Deutschland (KDG) rechnet bei der Milliardenübernahmen von drei anderen Kabelfirmen mit Widerstand vom Bundeskartellamt. "Wir halten es für unwahrscheinlich, dass das Kartellamt die Übernahme sofort und ohne Zugeständnisse genehmigt", sagte KDG-Chef Roland Steindorf der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe).

Er sagte, die KDG sei in diesem Fall zu einem Entgegenkommen bereit. Das Kartellamt will bis zum 7. Oktober entscheiden, ob die KDG die drei Kabelbetreiber Ish, Kabel BW und Iesy übernehmen darf. Üblicherweise informieren die Wettbewerbshüter vier Wochen vor Fristablauf die Beteiligten, wenn sie beabsichtigen, die Genehmigung zu verweigern.

Nach dieser Abmahnung hat die KDG die Möglichkeit, durch Zugeständnisse die Bedenken der Behörde zu zerstreuen. Vor allem die großen deutschen Fernsehsender fordern ein Verbot der Übernahme.

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