Kabel müssen ausgetauscht werden
Transrapid sieht sich in China im Plan

Das Transrapid-Konsortium sieht sich trotz einzelner Schäden an der Verkabelung der Magnetbahn in Shanghai weiter im Zeitplan.

vwd BERLIN. "Die Funktionsfähigkeit ist nicht beeinträchtigt", sagte eine Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage von vwd in Berlin. Auch der geplante Austausch einzelner Kabel werde den Betrieb nicht weiter beeinträchtigen. Mit dem Kunden würden "kooperative Gespräche" darüber geführt.

Damit widersprach Transrapid einem Bericht in der neuesten Ausgabe der "WirtschaftsWoche", wonach dem Konsortium Vertragsstrafen in zweistelliger Millionenhöhe drohten, da der für Oktober geplante Start des Alltagsbetriebs verschoben werden müsse. Unter Bezug auf chinesische Regierungskreise schreibt das Magazin, dass die Zentralregierung verärgert sei, dass das Kabelsystem wegen Brandstellen ausgewechselt werden müsse.

Die technischen Mängel hätten derweil auch die Chancen des Transrapid-Konsortiums reduziert, Folgeaufträge in China zu gewinnen. So werde auf der Strecke zwischen Peking und Shanghai voraussichtlich der japanische Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen zum Einsatz kommen. Auch für Kurzstrecken komme der Transrapid offenbar kaum noch in Betracht.

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