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Kabel-NRW plant weiter – Konsortium noch nicht perfekt

Die geplante Pressekonferenz der Kabel-NRW am 19. Dezember ist ausgefallen. Im Gespräch mit Handelsblatt.com gab die Sprecherin der Kabel-NRW, Petra Vohn, als Grund offene Punkte bei den Vertragsunternehmen an.

no BONN. Man sei am 18. Dezember noch nicht mit den Verhandlungen fertig geworden - die Verkündigung der Technologiepartner werde sich deshalb auf Anfang Januar verschieben. Ein Konsortium von Unternehmen soll das Fernsehkabel in den kommenden Jahren in Nordrhein-Westfalen zur Multimedia-Autobahn ausbauen.

Auf Nachfrage bestätigte die Sprecherin, dass die Verhandlungen im Bereich der Technik ins Stocken geraten seien. "Eine Geldfrage war das nicht", so Vohn. Jetzt darf spekuliert werden.

9 Mrd. DM will das Bonner Kabelunternehmen in den Netzausbau investieren. In Düsseldorf haben die Umrüstarbeiten an 100.000 Kabelanschlüssen bereits begonnen - bis Ende Januar 2001 sollen sie anschlussfähig sein, erklärt Vohn. Dann werden bis zum Sommer nächsten Jahres insgesamt 500.000 Wohneinheiten in der Region Köln fertig sein, so die Prognose der Kabel-NRW. Allein für die erste Aufrüstungsrunde wird Kabel-NRW einen Betrag von über 1 Mrd. DM investieren.

In den kommenden dreieinhalb bis vier Jahren soll das gesamte bestehende Breitbandnetz in Nordrhein-Westfalen, das derzeit 4,2 Mill. Haushalte versorgt, zu einem integrierten, rückkanalfähigen Netz aufgerüstet werden, um schnell und zuverlässig große Datenmengen transportieren zu können.

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