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Kabinett beschließt höhere Beitragsbemessungsgrenzen

Die Beitragsbemessungsgrenzen für die Sozialabgaben werden im kommenden Jahr um bis zu 1,6 % angehoben.

Reuters BERLIN. Nach der am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedeten Verordnung steigt die Beitragsbemessungsgrenze in der Renten- und Arbeitslosenversicherung in Westdeutschland auf monatlich 4500 Euro (8801 Mark) von 8700 Mark im laufenden Jahr. In Ostdeutschland müssen Arbeitnehmer 2002 bis zu einem Monatseinkommen von 3750 Euro (7334 Mark) Beiträge für die gesetzliche Renten- und die Arbeitslosenversicherung entrichten. 2001 lag die Grenze bei 7300 Mark. In der Kranken- und Pflegeversicherung steigt die Bemessungsgrenze auf bundeseinheitlich 3375 Euro (6601 Mark) von 6525 Mark.

Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, die so genannten 630-Mark-Stellen, werden 2002 ab 325 Euro (636 Mark) sozialversicherungspflichtig. Die so genannte Bezugsgröße in der Sozialversicherung, nach der sich Beiträge von Personengruppen ohne Regelbeiträge wie etwa Selbstständige und Wehr- und Zivildienstleistende richten, steigt auf 2345 Euro (4586, Vorjahr 4480 Mark) im Westen und 1960 Euro (3833 von 3780 Mark) im Osten.

Die Verordnung muss noch vom Bundestag gebilligt werden.

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