Käfernachfolger New Beetle
Mexikanische VW-Gewerkschaft fordert 30 Prozent mehr Lohn

Die unabhängige Gewerkschaft der VW-Arbeiter im mexikanische Volkswagenwerk geht mit einer Forderung von 30 % Lohnerhöhung in die diesjährigen Tarifverhandlungen.

dpa PUEBLA. Dies bestätigte der Gewerkschaftssprecher Miguel Angel Galán Hernández am Freitag auf Anfrage. Der Termin für den Beginn der Verhandlungen werde am kommenden Dienstag festgelegt. Sollte bis zum 18. August keine Einigung erzielt werden, werde die Gewerkschaft zum Streik aufrufen.

Galán Hernández räumte ein, dass die Forderung angesichts der schwächeren Konjunktur und der gesunkenen Nachfrage auf dem Hauptabsatzmarkt Nordamerika außerordentlich hoch sei. Die Zahl sei aber nur «ein Ausgangspunkt». Im vorigen Jahr hatte die Gewerkschaft nach einem fünftägigen Streik bereits eine Einkommensverbesserung von 18 % erkämpft. Die Inflationsrate liegt in Mexiko zurzeit bei unter sieben Prozent, doch hatten die VW-Arbeiter während der Pesokrise 1995 und 1996 drastische Reallohneinbußen hinnehmen müssen.

Im VW-Werk in Puebla (125 Kilometer östlich von Mexiko-Stadt) wird für den gesamten Weltmarkt der Käfernachfolger New Beetle gebaut. Außerdem wird dort für den gesamten Kontinent der Jetta produziert. In kleineren Stückzahlen werden außerdem der Golf Cabrio und der alte Käfer gefertigt.

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