Kämpfe halten trotz Friedensvertrag an
Albaner greifen mazedonische Stellungen an

Einen Tag vor Entsendung der ersten NATO-Truppen nach Mazedonien haben Albanerrebellen erneut Stellungen der Sicherheitskräfte im Norden des Landes angegriffen.

afp SKOPJE/LONDON. Bei Vaksince 25 Kilometer nordöstlich von Skopje griffen die Rebellen am frühen Donnerstagmorgen einen Posten der mazedonischen Armee an, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mitteilte. Die Sicherheitskräfte hätten den Angriff erwidert. Bei Tetovo schossen Kämpfer der "Nationalen Befreiungsarmee" (UCK) demnach aus mehreren Positionen im Sar-Gebirge mit automatischen Waffen auf Regierungstruppen. Diese hätten jedoch nicht reagiert, fügte der Sprecher hinzu.

Außerdem bedrohten und schlugen die Rebellen dem Verteidigungsministerium zufolge slawische Dorfbewohner im überwiegend von Albanern bewohnten Nordwesten. Insgesamt sei die Lage im Land aber vergleichsweise ruhig geblieben, betonte der Sprecher.

Am Mittwoch hatte der NATO-Rat die Entsendung von 400 Soldaten nach Mazedonien beschlossen. Das britische Vorauskommando soll NATO-Angaben zufolge am Freitag in Skopje eintreffen. Es soll vor Ort ein Hauptquartier einrichten. Die eigentliche Mission soll jedoch nur gestartet werden, wenn der Waffenstillstand eingehalten wird.

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