Kämpfe in Monrovia
Uno: USA sollen in Liberia eingreifen

Der britische Uno-Botschafter hat die USA zum Eingreifen in die Kämpfe in der liberianischen Hauptstadt Monrovia gedrängt.

dpa MONROVIA. "Es würde international sehr begrüßt werden, wenn die USA eine Intervention in Liberia anführen würden", sagte Jeremy Greenstock am Donnerstag dem Radiosender BBC. Noch am selben Tag wollte sich eine Delegation des Uno-Weltsicherheitsrats auf den Weg nach Westafrika machen, um Gespräche mit den Konfliktparteien Liberias in Ghana zu führen.

Unterdessen eskalierten die Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen in Monrovia weiter. Augenzeugen berichteten von Granat- und Bombenexplosionen im Zentrum der Stadt. Helfer gehen davon aus, dass es Dutzende Tote und Verletzte in den Wohnvierteln gibt. Tausende Menschen flüchteten sich auf Botschaftsgelände. Am Mittwochabend war auch ein Wohngelände der US-Botschaft unter Beschuss geraten. "Wir drängen die Konfliktgegner, ihre Kämpfe beizulegen und das Leben und den Besitz unschuldiger Zivilisten zu schonen", sagte der amerikanische Botschafter John Blaney der BBC.

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