Käufer ist die italienische Stola-Gruppe
Thyssen-Krupp verkauft Euroweld-Anteile

Der Thyssen-Krupp-Konzern plant den Ausbau seiner Stahlproduktion in Italien und trennt sich von seiner Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen mit der italienischen Stola-Gruppe.

Reuters DÜSSELDORF. Wie die ThyssenKrupp Stahl AG am Mittwoch in Duisburg mitteilte, verkauft der Konzern seinen 50-prozentigen Kapital-Anteil an dem italienischen Stahlunternehmen Euroweld an die Stola-Gruppe, um über seine Tochter Thyssen Fügetechnik eine eigene Fertigung in Italien aufzubauen. Das Geld aus dem Erlös werde in dieses Vorhaben fließen, sagte ein Thyssen-Sprecher. Über das Volumen der Transaktion wollte der Sprecher keine Angaben machen.

Stola war den Angaben zufolge bislang gleichberechtigter Partner in dem 1996 gegründeten Joint Venture gewesen. Thyssen Fügetechnik sei Weltmarktführer auf dem Gebiet lasergeschweißter Stahlplatinen für die Automobilindustrie. Der Industriekonzern ThyssenKrupp hatte sein Stahlgeschäft ursprünglich im vergangenen Herbst an die Börse bringen wollen, hatte diesen Schritt aber wegen des ungünstigen Börsenumfelds unterlassen.

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