Käuferverhalten in den USA
Unterhaltungselektronik ist gefragt

Im diesjährigen Weihnachtsgeschäft ist wahrscheinlich nicht nur in den USA Unterhaltungselektronik gefragt. Der Absatz von Personlacomputer ist dagegen - Notebooks ausgenommen - eher schleppend.

MÜNCHEN. In den Elektronikabteilungen der US-Kaufhäuser und Shopping Malls waren am Freitag nach Thanksgiving digitale Kameras mit Zubehör und Flachbildschirme die Renner. Dies gaben die Marktforscher von NPD Techworld, einer Tochter der NPD Group aus Port Washington, New York, in einem jüngsten Bericht bekannt.

Der Freitag nach dem amerikanischen Erntedankfest, das immer am letzten Tag im November gefeiert wird, gilt als einer der wichtigsten Einkaufstage des Jahres. Marktforscher und Einkäufer der Handelsunternehmen nutzen daher diesen Tag zu intensiven Beobachtungen über das Einkaufverhalten. So wird einerseits die Lagerausstattung für das Weihnachtsgeschäft angepasst, die Ergebnisse werden aber auch für die Jahresvorhersage genutzt.

Mit einem Zuwachs von 163 Prozent gegenüber dam Vorjahr lagen Flachbildschirm mit Flüssigkristalltechnik (LCD) in der Gunst der Käufer an der Spitze. Der durchschnittliche Preis für diese Monitore liegt in den USA derzeit bei 419 Dollar.

Gut zulegen konnten in den USA auch alle Netzwerk-Geräte, mit deren Hilfe die Computer kleiner Büros und zunehmend auch ganzer Haushalte mit anderen elektronischen Geräten verbunden werden können. Lokale Netze in Haushalten - mit Kabel oder drahtlos per Funk - liegen so in den USA im Trend. Das Wachstum gegenüber dem Vorjahr betrug 113 Prozent.

Begehrt im US-Vorweihnachtsgeschäft waren auch digitale Kameras. Nach Stückzahlen gerechnet betrug der Zuwachs in dieser Produktgruppe 35 Prozent, nach Umsatz 52 Prozent. In diesem Sektor ist ein ähnlicher Trend auch in Deutschland zu beobachten.

Bei den Druckern interessierten sich die Käufer nach Angaben von NPD Techworld vor allem für Multifunktionsgeräte, während einfachere Tintenstrahldrucker weniger gefragt waren.

Bei den Computern konnten Notebooks mit einem Wachstum von 57 Prozent zulegen, während Tischrechner (Desktop) einen Rückgang von 4,7 Prozent und die kleinen Handhelds (z.B. PDAs) sogar einen Einbruch von 12,3 Prozent hinnehmen mussten. Notebooks werden in den USA mit einem mittleren Preis von 1242 Dollar günstiger als in Deutschland angeboten. Toshiba, in Deutschland eher für höhere Preise bekannt, hatte vergangene Woche in den USA gar einen Notebook für 700 Dollar in der Werbung.

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