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Kahn preist WM-Lösung für Manager-Posten an

Nationalmannschaft-Vizekapitän Oliver Kahn hat eine Manager-Position in der DFB-Auswahl als sehr hilfreich für den Teamchef und den Kapitän eingestuft. "Denn der Trainer und der Kapitän stehen sonst im Fegefeuer der Medien, der Verschleiß ist da viel zu hoch."

dpa BERLIN. "Ein Mann, der das alles kanalisiert, wäre wichtig", meinte der Torwart des FC Bayern im Fachblatt "Kicker" (Montag- Ausgabe) im Hinblick auf die Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea. Gerhard Mayer-Vorfelder, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hatte die Schaffung eines dauerhaften Manager-Postens für das Nationalteam abgelehnt.

Kahn könnte sich jedoch eine Hilfe in jener Rolle vorstellen, die Karl-Heinz Rummenigge in den WM-Relegationsspielen gegen die Ukraine bereits eingenommen hat. "Ich empfand Rummenigges Position als sehr wichtig. Er verschafft dem Teamchef Spielraum", ergänzte der Bayern - Profi. Für den 32-Jährigen, der derzeit mit einem Muskelfaserriss in der Kniekehle nicht einsatzfähig ist, wäre eine eigene Kapitäns-Rolle bei der WM-Endrunde 2002 denkbar. "Momentan ist noch immer Oliver Bierhoff der Kapitän, ich bin Vizekapitän. Aber im neuen Jahr, so kann ich mir vorstellen, werden wir uns noch einmal unterhalten."

Dagegen sieht Kahn keinen Gesprächsbedarf über seine eigene berufliche Zukunft in München. Eine "Zusatzanstellung" als Bayern - Manager sei zur Zeit kein Thema, er lasse sich im Moment in keinen Job reindrängen, so Kahn. "Es besteht eine Option, dass ich mich dazu 2004 äußern kann", verschob der Torhüter eine Entscheidung.

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