Kalifornisches Unternehmen schreibt weiter Verluste
Palm streicht weitere Stellen

Angesichts der anhaltenden Absatzflaute streicht der weltweit führende Taschencomputer-Bauer Palm weitere 250 Stellen. Dies sei rund ein Fünftel der Belegschaft, teilte das Unternehmen am Donnerstag (Ortszeit) im kalifornischen Santa Clara mit.

afp SANTA CLARA. Im Frühjahr waren bei Palm bereits 300 Arbeitsplätze weggefallen. Palm, lange Zeit Pionier beim Bau handlicher Minicomputer, schreibt seit dem Frühjahr Verluste.

Für das laufende Quartal bis Ende November erwartet Palm einen Umsatz zwischen 250 bis 280 Mill. Dollar. Dies wäre deutlich mehr als von Analysten erwartet. Allerdings bleibt das Unternehmen seiner Prognose zufolge weiter in den roten Zahlen. Experten erwarteten einen Verlust von sieben Cent pro Aktie.

Grund für die Schwierigkeiten bei Palm ist die zunehmende Konkurrenz von Anbietern wie Compaq, Hewlett-Packard, Toshiba und Psion. Die Kalifornier hatten es verpasst, ihre Software rechtzeitig auf Farbe umzustellen und für Multimedia-Anwendungen aufzurüsten.

Deshalb waren in den vergangenen Monaten vor allem PDAs (Personal Digital Assistants) auf dem Vormarsch, die mit den Betriebssystemen Windows CE und dessen Nachfolger, dem eigens für die Taschencomputer kreierten Pocket PC von Microsoft, laufen.

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