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Kalter Stellenabbau bei ABB löst Kurssturz aus

Ein am Mittwoch bekannt gewordener kalter Stellenabbau beim weltweit tätigen Technologiekonzern ABB hat an der Börse einen Kurssturz ausgelöst. Der Kurs sackte an der Londoner virt-x-Börse zeitweise um zehn Prozent auf 22,30 Franken ab.

ap Zürich/London. Ein am Mittwoch bekannt gewordener kalter Stellenabbau beim weltweit tätigen Technologiekonzern ABB hat an der Börse einen Kurssturz ausgelöst. ABB ersetzt weltweit seit Anfang Juli mehrere hundert Abgänge nicht mehr und will damit vor allem die Kosten senken, wie ein Konzernsprecher am Abend auf Anfrage sagte. ABB-Sprecher Thomas Schmidt sagte, mit dem seit Anfang des Monats in Kraft getretenen Anstellungsstopps würden die Vorteile der neuen Konzernorganisation und die damit möglichen effizienteren Prozesse ausgenützt. `Wir können mit weniger Leuten das gleiche tun wie bisher", sagte er. Nun wird laut Schmidt die normale Fluktuation ausgenutzt, die im vergangenen Jahr im Konzernschnitt etwa 500 Stellen pro Monat betraf. Entlassungen sind nicht geplant. Der Abbau sei weder stellenmäßig quantifiziert noch zeitlich begrenzt. Er werde so lange dauern, `bis wir eine neue Balance gefunden haben", sagte Schmidt. Ein konkretes Kostensenkungsziel gebe es ebenfalls nicht. Die Schweiz werde gemäß ihrem Anteil von ungefähr fünf Prozent des konzernweiten Personalbestands von 160.000 Beschäftigten betroffen. Die Aktien des weltweit tätigen Technologiekonzerns ABB erlebten einen Kurssturz. Der Kurs sackte an der Londoner virt-x-Börse zeitweise um zehn Prozent auf 22,30 Franken ab. Bei Handelsschluss lag die ABB-Aktie auf dem neuen Jahrestiefstwert von 23,40 Franken. Das entsprach einem Kursverlust von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorabend und einem Einbruch von 47,3 Prozent im Vergleich zum diesjährigen Höchstkurs.

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