Kamera misst Temperatur aus der Ferne
Infrarotsensoren erkennen Menschen mit Fieber

Im Kampf gegen die Lungenkrankheit SARS könnte künftig auf Flughäfen eine Kamera eingesetzt werden, die heimlich die Körpertemperatur von Passagieren misst. Die so genannte „ThermaSense“ ist eine gemeinsame Entwicklung des Infrarot-Spezialisten Indigo Systems und des Softwareunternehmens WinSoft.

bia DÜSSELDORF. Im Kampf gegen die Lungenkrankheit SARS könnte künftig auf Flughäfen eine Kamera eingesetzt werden, die heimlich die Körpertemperatur von Passagieren misst. Die so genannte "ThermaSense" ist eine gemeinsame Entwicklung des Infrarot Indigo Systems-Spezialisten und des Softwareunternehmens WinSoft.

Dieses neue Produkt wurde nach Angaben von Indigo insbesondere für den asiatischen Markt entwickelt. Es besteht aus einer kleinen Infrarotkamera namens Omega und einer ThermaVU genannten Software. Die Software analysiert die von der Kamera gelieferten Gesichtsaufnahmen von Menschen, die beispielsweise einen Flughafen betreten oder in einer Schlange anstehen.

Wird dabei eine über einem eingestellten Grenzwert liegende Hauttemperatur gemessen, schlägt das Gerät Alarm. Die Messungenauigkeit liegt bei +/- 0,5 Grad Celsius, deshalb soll nach einem Alarm auf jeden Fall eine exakte Messung mit einem medizinischen Gerät folgen.

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