Kameramann von Auto getroffen
Tod am Set: Luc Besson muss vor Gericht

Der französische Filmregisseur Luc Besson muss nach dem tödlichen Unfall eines Kameramannes 1999 bei Dreharbeiten zu seinem Erfolgsfilm "Taxi 2" vor einem Untersuchungsrichter aussagen.

dpa PARIS. Besson, der am Dienstag in Paris nach Angaben aus Justizkreisen als Produzent des Films angehört wurde, droht eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung.

Überprüft werden sollen Vorwürfe, dass die Produktionsgesellschaft Bessons aus Kostengründen vorherige Proben der Stuntszene abgelehnt haben soll. "Besson hätte bei den Filmaufnahmen niemals an der Sicherheit gespart", sagte der Anwalt des Regisseurs von Filmen wie "Der letzte Kampf", "Subway" und "Im Rausch der Tiefe".

Der 41-jährige Kameramann Alain Dutartre war am 16. August 1999 an den Folgen eines Schädelbruchs gestorben, als bei einer Stunt-Szene ein Auto zu weit durch die Luft geflogen war und den Mann getroffen hatte. Gegen den Chef der Stunt-Firma läuft bereits ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung.

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