Kameruns Nationaltrainer hat schon detaillierte Planung im Kopf
Kahn macht sich für Schäfer stark

Gerade einmal ins Spiel um den Bundestrainer-Posten gebracht, überlegt Winnie Schäfer nun schon, wie er den deutschen Fußball aus der Misere führen könnte. Für Schäfer als Bundestrainer sprach sich nun auch Nationalkeeper Oliver Kahn aus.

HB FRANKFURT/MAIN. Grundsätzlich würde den 54-Jährigen die Aufgabe reizen. Doch er habe seine eigenen Vorstellungen und es wäre gegebenenfalls zu prüfen, ob diese zum Konzept des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) passen würden. Kaum wurde Winnie Schäfer gestern als neuer Bundestrainer-Kandidat vorgeschlagen - er ist der siebte mittlerweile - macht er sich schon Gedanken um eine Verbesserung der Nationalmannschaft. In der Bundesliga gäbe es genügend junge Spieler, die den Sprung schaffen könnten, fuhr Schäfer gegenüber der dpa fort. "Das ist aber eine Sache der Geduld und man muss viel, viel arbeiten."

Die aktuellen Nationalspieler forderte er nach dem EM-Vorrunden-Aus in Portugal zur Selbstkritik auf: "Einige Spieler müssen auch mal sagen, was haben wir für einen Mist gemacht." Ein neuer Trainer, unabhängig vom Namen, habe nur eine Chance, "wenn die Bundesliga hundertprozentig hinter ihm steht und mitzieht", meinte der Kameruner Nationalcoach aus Ettlingen in einem Interview mit der "Stuttgarter Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). Zudem mahnte Schäfer einen dringenden Umschwung an. Die Stimmung sei "im Moment doch fürchterlich - und das ist tödlich für den Fußball". Schnellstens müsse wieder eine Begeisterung entfacht werden. "Das ist das Erste und Wichtigste, was der neue Trainer anpacken muss."

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