Kampagne geht weiter: Ryanair droht Geldbuße im Lufthansa-Streit

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Ryanair droht Geldbuße im Lufthansa-Streit

Die anhaltenden Attacken der irischen Fluggesellschaft Ryanair gegen Lufthansa haben ein juristisches Nachspiel. Ryanair ist am 22. Januar in Köln zu einem Gerichtstermin geladen. Heinz-Georg Schwitanski, Richter und Pressesprecher am Landgericht Köln, bestätigte den Termin gegenüber dem Handelsblatt.

ebe DÜSSELDORF. Der Billig-Airline drohe ein Ordnungsgeld in Höhe von bis zu 255 000 Euro, weil sie der Lufthansa in Pressemitteilungen wiederholt "schmutzige Tricks" vorwirft. Gegen diese Äußerungen hat der deutsche Luftfahrtkonzern am 6. Dezember 2001 eine einstweilige Verfügung erwirkt und inzwischen einen Ordnungsmittelantrag gestellt (Az. 33 O 400/01). Auch ein zweiter Fall wegen irreführender Preisvergleiche soll noch im Januar verhandelt werden (Az. 33 O 385/01).

In einer Erklärung teilte Ryanair mit, "gegen weitere schmutzige Tricks der Lufthansa" Beschwerde bei der EU-Kommission einzulegen. Der Billigflieger wirft Lufthansa vor, Ryanair die Verbreitung von Pressemeldungen oder kritischen Statements zum deutschen Markt zu untersagen. Eine Lufthansa-Sprecherin wies die Vorwürfe zurück: "Wir behalten uns weitere juristische Maßnahmen vor", sagte sie.

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