Kampf gegen das Mittelmaß
Das Duell der Unberechenbaren

Bei Bayer Leverkusen wechseln sich erstklassige und dürftige Leistungen ab - wie auch beim heutigen Gegner Real Madrid.

LEVERKUSEN. Verheerender können Generalproben kaum laufen als jene, die sich am Wochenende in der BayArena und dem Stadion Camp Nou abspielten. Während Real Madrid vor rund 100 000 Fans beim FC Barcelona mit 0:3 vorgeführt wurde, lieferten die Leverkusener mit dem gleichen Ergebnis drei Punkte an Schalke 04 ab. Wenn die frustrierten Teams heute (20.45 Uhr, live bei Sat1 und Premiere) in der Champions League aufeinander treffen, geht es um mehr als bloße Wiedergutmachung.

"Da geht es um die Zukunft in der Champions League", sagte Garcia Remon, Trainer der Madrilenen. Bayer Leverkusen und Real Madrid haben wie der Führende in der Gruppe B, Dynamo Kiew, sieben Punkte. Die drei Mannschaften trennt jeweils nur ein Tor, und nur zwei Teams kommen ins Achtelfinale. Sollten am Ende der Gruppenphase Madrid und Leverkusen punktgleich sein, entscheidet der direkte Vergleich.

Nach der 3:0-Gala im Hinspiel gibt sich Leverkusens Trainer Klaus Augenthaler zuversichtlich. "Wir haben sie im Hinspiel beherrscht, warum sollten wir auch im Rückspiel nicht punkten?", fragt er vor dem Auswärtsspiel im Estadio Santiago Bernabeu. Die Niederlage gegen Schalke scheint auch bei Carsten Ramelow abgehakt. Der Kapitän sieht jedes Spiel für sich, "da spielt das Schalke-Spiel keine Rolle. Was wir können, haben wir im Hinspiel gezeigt und nicht alles verlernt."

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