Kampf gegen Leistungsmanipulation nicht effektiv genug
Leichtathleten fordern härtere Strafen für Dopingsünder

Einen effektiveren Kampf gegen das Doping durch verschärfte gesetzliche Verbote hat die deutsche Leichtathletik-Nationalmannschaft nach der Rückkehr aus einem Trainingslager in der Türkei gefordert.

HB DARMSTADT. Rüdiger Nickel, Vize-Präsident Leistungssport im Deutschen Leichtathletik- Verband (DLV), erklärte am Mittwoch in einer Pressenotiz: "Die Nationalmannschaft hat sich in Antalya engagiert und intensiv mit den jüngsten Doping-Skandalen befasst."

Sie fordere die Verantwortlichen auf, den Kampf gegen Leistungsmanipulation effektiver zu gestalten. Im Vordergrund stünde dabei die Forderung, dass an internationalen Meisterschaften und an den Olympischen Spielen nur teilenhmen dürfe, wer mindestens drei unangemeldete internationale Trainingskontrollen nachweisen könne. Nach wie vor vorhandene "Manipulationsinseln" müssten verschwinden.

DLV-Präsident Clemens Prokop begrüßte den Appell: "Ich würde mir wünschen, dass der Gesetzgeber den Appell der Sportler ernst nimmt und handelt." Die Antalya-Erklärung wird an Bundesinnenminister Otto Schily und an die Fraktionen des Deutschen Bundestages gesandt.

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