Kampf-Meldungen können das Blatt wenden
Unsicherheit lässt Euro über 1,07 Dollar steigen

Die Unsicherheit der Anleger über den Verlauf des Irak-Kriegs hat den Euro an den Devisenmärkten weiter steigen lassen. Am Dienstag durchbrach die europäische Gemeinschaftswährung erneut die Marke von 1,07 US-Dollar.

HB/dpa FRANKFURT/M. Am späten Nachmittag stand der Euro bei 1,0706 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0691 (Montag: 1,0634) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9354 (0,9404) Euro.

Die Nachrichtenlage aus dem Irak bleibt nach Einschätzung der Helaba nach wie vor das alles beherrschende Thema an den Devisenmärkten. "Jede Meldung von den Kämpfen am Persischen Golf kann den Euro in die eine oder andere Richtung treiben", beschrieb Devisenexpertin Antje Praefcke die Lage. Konjunkturzahlen würden hierbei derzeit in den Hintergrund treten.

Die jüngsten Daten zum Verbrauchervertrauen in den USA seien an den Devisenmärkten kaum beachtet worden, sagte Praefcke. Der Kurs des Euro legte am Nachmittag denn auch nur leicht zu, nachdem das wichtige US-Konjunkturbarometer für den Monat März weiter abgesunken war.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6784 (0,6763) britische Pfund, 128,22 (128,28) japanische Yen und 1,4720 (1,4750) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 331,90 (329,75) Dollar festgesetzt. Der Kilobarren kostete 10 010 Euro nach 9 970 Euro.

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