„Kampfrichter machen Fehler"
Kampfrichter-Skandal beim Turnen

Nach dem Richterspruch im Vielseitigkeitsreiten muss der internationale Sportgerichtshof CAS wieder zur Tat schreiten: Olympiasieger Paul Hamm muss um Gold zittern - ein Skandal um falsche Wertungen von Kampfrichtern hat dunkle Schatten auf die Turn-Wettbewerbe geworfen. Südkorea plant aus Protest den Gang vor den Kadi.

ATHEN. Ein Team-Sprecher bestätigte am Sonntag, dass die Anwälte an einem entsprechenden Protestschreiben arbeiten, das spätestens am Montag übergeben werden soll. Zuvor hatte der Welt-Turnverband FIG nach einem Protest der südkoreanischen Mannschaftsführung gegen den Ausgang des Mehrkampffinales am Wochenende Fehler des Kampfgerichts eingeräumt und drei Kampfrichter suspendiert. Trotz des indirekten Eingeständnisses, dass mit dem US-Boy Paul Hamm der falsche Olympiasieger gekürt wurde, bestätigte die FIG das Resultat des Wettkampfes.

Laut Reglement sei ein Protest gegen Kampfrichter- Urteile unzulässig, die Wettkampf-Wertungen werden als Tatsachen-Entscheidung betrachtet, hieß es von der FIG. "Wir sind uns klar, dass diese Entscheidung einen negativen Einfluss auf das Image des Turnens hat", erklärte Dimitris Dimitropoulos, der Präsident des Europäischen Turnverbandes UEG.

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