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Kannegiesser: Vorstandsverzicht sympathisch - Keine ProblemlösungDPA-Datum: 2004-07-19 11:00:13

(dpa-AFX) Köln - Der mögliche Gehaltsverzicht von Daimlerchrysler- Führungskräften < DCX.ETR > im Streit um Kosteneinsparungen ist nach den Worten von Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser eine positive Geste, die aber an den grundlegenden Problemen nichts ändere. Im WDR- Morgenecho sagte Kannegiesser am Montag, die Einsparungsmöglichkeiten lägen nun mal bei den Personalkosten. "Und die Masse der Personalkosten fällt nun einmal in der Regel nicht in den Chef-Etagen an, sondern die Masse der Personalkosten fällt da an, wo 98 Prozent der Belegschaften arbeiten."

(dpa-AFX) Köln - Der mögliche Gehaltsverzicht von Daimlerchrysler - Führungskräften < DCX.ETR > im Streit um Kosteneinsparungen ist nach den Worten von Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser eine positive Geste, die aber an den grundlegenden Problemen nichts ändere. Im WDR - Morgenecho sagte Kannegiesser am Montag, die Einsparungsmöglichkeiten lägen nun mal bei den Personalkosten. "Und die Masse der Personalkosten fällt nun einmal in der Regel nicht in den Chef-Etagen an, sondern die Masse der Personalkosten fällt da an, wo 98 Prozent der Belegschaften arbeiten."

Vor dem Hintergrund der Proteste der Belegschaft des Autokonzerns, die sich gegen verlangte Einsparungen in Höhe von 500 Millionen Euro heftig wehrt, sagte Kannegiesser, wenn man die Lösung der sachlichen Probleme in den Betrieben verkleistere und sage, der Vorstand solle seine Bezüge um zehn oder mehr Prozent senken, ändere das nichts an den Problemen. Das sei eine "sympathische Geste, um zu zeigen, wir reihen uns hier ein", sagte Kannegiesser.

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