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Kanzler: Demokraten dürfen sich nicht verstecken

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat seine Entschlossenheit bekräftigt, trotz der anhaltenden Proteste weiter im Osten offensiv für die Sozialreformen zu werben. Der Kanzler sei fest davon überzeugt, dass sich der demokratische Staat nicht verstecken dürfe.

dpa BERLIN. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat seine Entschlossenheit bekräftigt, trotz der anhaltenden Proteste weiter im Osten offensiv für die Sozialreformen zu werben. Der Kanzler sei fest davon überzeugt, dass sich der demokratische Staat nicht verstecken dürfe.

Das sagte Regierungssprecher Thomas Steg am Freitag in Berlin. Deshalb nehme Schröder auch wie geplant am Sängerfest in Finsterwalde teil.

Scharf kritisierte die Bundesregierung Äußerungen von Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU), der Schröder zur Zurückhaltung bei Reisen in den Osten aufgefordert hatte. Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums sagte, damit würden Leute, die die demokratischen Spielregeln verletzten, erst ermutigt. Es sei genau Schönbohms Aufgabe, die Sicherheit des Kanzlers notfalls mit der nötigen Härte zu gewährleisten.

Laut Steg wird Schröder die mutmaßliche Eierwerferin von Wittenberge nicht anzeigen. Da der Kanzler von dem Vorgang nichts mitbekommen habe und selbst nicht getroffen worden sei, verzichte er aus persönlichen Gründe darauf.

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