Kanzler lobt Höppner
Schröder: Sachsen-Anhalt hat „gewaltigen Sprung“ gemacht

Zehn Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) bei einem Besuch in Magdeburg eine positive Bilanz der Arbeit von Ministerpräsident Reinhard Höppner (SPD) gezogen.

dpa MAGDEBURG. "Sachsen-Anhalt hat unter der Führung von Höppner einen gewaltigen Sprung gemacht", sagte Schröder am Donnerstag. Es sei gelungen, eine neue Forschungslandschaft aufzubauen.

Zuvor hatte Schröder einen Technologiepark besucht, in dem junge Firmen an innovativen Lösungen im Medizinbereich arbeiten. "Hier wird beispielhaft das gemacht, was man Technologietransfer nennt", sagte er. Wissen münde in marktfähige Produkte, hier liege die Zukunft Sachsen-Anhalts.

Beim renommierten Anlagenhersteller FAM Magdeburg informierte sich der Kanzler über die weltweiten Aktivitäten des Unternehmens. FAM stellt unter anderem Förderanlagen für den Bergbau, für die Chemieindustrie oder die Baustoffindustrie her. Es sei ein positives Zeichen, dass Schröder gekommen sei, sagte ein Mitarbeiter. "Es würde auch nichts schaden, wenn er mal einen Betrieb besichtigen würde, dem es schlecht geht."

Mit Blick auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 21. April stärkte Schröder Ministerpräsident Höppner demonstrativ den Rücken. Im Land werde unbürokratisch, schnell und präzise gehandelt, lobte er. "Das sind auch die Gründe, warum man eine erfolgreiche Arbeit nicht abbrechen soll". Aktuellen Umfragen zufolge liegen die Sozialdemokraten deutlich hinter der CDU. Auch die PDS könnte die SPD bei der Landtagswahl überholen.

Zum Abschluss seines Besuchs wollte Schröder am frühen Abend in der Industrie- und Handelskammer Magdeburg vor rund 250 Unternehmern für die Politik der Sozialdemokraten werben.

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