Kanzler machte keine näheren Angaben
Schröder sagt Mitarbeitern von Fairchild Dornier Hilfe zu

"Lasst uns über eure Probleme reden", sagte Schröder am Mittwochabend bei einer SPD-Wahlkampfveranstaltung in München.

Reuters MÜNCHEN. Er lade die Mitarbeiter des bayerischen Unternehmens ins Kanzleramt nach Berlin ein, um über Lösungen zu reden. Nähere Angaben machte er nicht. Erste Gespräche würden Vertreter der Konzern-Belegschaft bereits am Donnerstag mit Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) führen, sagte Schröder weiter.

Nach monatelanger Investorensuche war Anfang Juli das Insolvenzverfahren über den Flugzeugbauer aus Oberpfaffenhofen bei München eröffnet worden. Da es keinen Interessenten für den Gesamtkonzern gibt, wird Fairchild Dornier voraussichtlich in einzelne Bereiche aufgeteilt.

Der italienische Luftfahrkonzern Alenia hatte Gespräche über eine Übernahme des Regionaljet-Programms 728/928 abgebrochen. Zuvor hatte bereits der kanadische Bombardier-Konzern bei dem Programm für den 115-Sitzer abgewunken. Von den knapp 3650 Mitarbeitern können zunächst noch knapp 1800 in der Flugzeugfertigung, Zulieferung und Wartung beschäftigt werden.

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