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Kanzlercousine erhebt Mobbingvorwürfe

Das Thüringer Finanzministerium will Mobbing-Vorwürfen der Kanzler-Cousine Inge Siegel gegen Mitarbeiter des Finanzamts Eisenach nachgehen.

dpa ERFURT/EISENACH. "Wir werden das in aller Ruhe klären und uns ein Bild machen", sagte ein Ministeriumssprecher am Montag. Die 58-Jährige war jahrelang bei dem Finanzamt angestellt und hat nach eigenen Angaben mit ihrem bisherigen Arbeitgeber einen Auflösungsvertrag im gegenseitigen Einvernehmen geschlossen. Als Grund hatte sie der "Bild am Sonntag" gesagt: "Ich wurde aus meinem Job gemobbt."

Sie warf ihren Vorgesetzten vor, sie wollten "die Alten hinausdrängen". Nach ihren Angaben wurde sie mehrfach versetzt und sei schließlich in der Kfz-Steuerstelle mit Arbeit zugeschüttet worden. Personalräte in der Finanzverwaltung äußerten sich überrascht. Die Mobbing-Vorwürfe seien bisher kein Thema gewesen.

Inge Siegel und ihre 61-jährige Schwester Heidelinde Munkewitz hatten erst in diesem Jahr erfahren, dass sie mit Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) verwandt sind. Familientreffen hatten die beiden Frauen bekannt gemacht.

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