Kapazitäten auf Angebotsseite immer noch zu hoch
Berenberg Bank rät bei Infineon weiter zur Vorsicht

Trotz der Preiserhöhungen der südkoreanischen Chiphersteller Hynix und Samsung hat die Berenberg Bank den Anlegern bei Infineon-Aktien zur Vorsicht geraten und sie weiterhin nur mit "Halten" bewertet.

dpa-afx HAMBURG. In einem Gespräch sagte Analyst Oliver Wojahn am Montag, dass sich der Markt für Speicherchips zunächst langfristig stabilisieren müsse. "Es geht zwar in die richtige Richtung, aber wir können noch lange nicht sagen, dass bei diesem Niveau die Hersteller Profite schreiben", sagte der Experte.

Natürlich sei es grundsätzlich positiv, wenn die Preise für Speicherchips stiegen. Für Analyst Wojahn muss sich aber erst noch zeigen, ob es sich bei Hynix und Samsung wirklich um einen nachhaltigen Preisschritt handelt. "Und nicht nur um eine kurzfristige Maßnahme vor Weihnachten, die im neuen Jahr wieder rückgängig gemacht wird."

In der Halbleiterbranche sieht der Fachmann den Preiskampf noch nicht beendet. Auf der Angebotsseite seien die Kapazitäten immer noch zu hoch. Für bessere Geschäfte und schwarze Zahlen in der Bilanz bedürfe es "weiterhin einer Konsolidierung auf der Angebotsseite".

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