Kapazitätskürzungen
United Airlines schickt Flugbegleiter nach Hause

Die schwer angeschlagene amerikanische Fluggesellschaft United Airlines will vom 31. Januar 2003 an weitere 2700 Flugbegleiter nach Hause schicken. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der freigesetzten Flugbegleiter bei der zweitgrößten Airline der Welt auf rund 4800.

HB/dpa CHICAGO. Dies hat die United am Freitag mitgeteilt. Die Fluggesellschaft hat momentan weltweit 23 800 Flugbegleiter. Das Unternehmen gab nicht bekannt, an welchen Standorten die Stellenstreichungen erfolgen sollen. Die United begründete die Stellenstreichungen mit geplanten Kapazitätskürzungen im Rahmen des Sanierungsplanes. Das Unternehmen will zunächst freiwillige Ausstiegsmöglichkeiten offerieren, ehe Entlassungen erfolgen. Die United hatte im Oktober bereits angekündigt, dass 1500 Wartungs-, Kundendienst- und Reservierungs-Mitarbeiter nach Hause geschickt werden sollen.

Die United will einen Gang zum Konkursrichter vermeiden. Sie verhandelt mit der Gewerkschaft der Flugbegleiter über Tarifkonzessionen. Die in Chicago ansässige Fluggesellschaft hat von ihren Piloten bereits Tarifkonzessionen von 2,2 Milliarden Dollar (2,17 Mrd Euro) über fünfeinhalb Jahre erhalten und will von den anderen Gewerkschaften Zugeständnisse von zusätzlich 3,8 Milliarden Dollar für den gleichen Zeitraum haben. Über die Aufschlüsselung dieser Tarifkonzessionen wird noch verhandelt.

Die Gesellschaft hat auch Kreditgarantien von 1,8 Milliarden Dollar bei der staatlichen US-Hilfsbehörde für die Airlines beantragt, die nach den Terrorattacken vom 11. September gebildet worden war.

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