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Kapital aus betrieblicher Altersvorsorge tabu für Immobilie

Wer eine Immobilie erwerben oder ein Haus bauen will, sollte das auch bei der Art seiner Altersvorsorge berücksichtigen.

ddp/vwd FRANKFURT. So hat seit Jahresbeginn zwar jeder Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf eine betriebliche Altersversorgung. Er kann von seinem Betrieb verlangen, dass vom eigenen Gehalt oder Lohn ein begrenzter Betrag dafür verwendet wird (Entgeltumwandlung). Von den fünf möglichen Formen sind Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds zudem noch unter bestimmten Voraussetzungen im Rahmen der "Riester-Rente" staatlich förderfähig. Ohne Förderung müssen Direktzusage und Unterstützungskasse auskommen.

In keinem Fall aber ist bei der betrieblichen Altersvorsorge eine Entnahme von angesparten Beiträgen zur Immobilienfinanzierung gestattet, betont der Verband Deutscher Rentenversicherungsträger in Frankfurt am Main. Das ist nur bei privaten Altersvorsorgeverträgen möglich. Diese können beim Kauf einer selbst genutzten Immobilie hilfreich sein, allerdings in der Regel erst nach einer längeren Ansparphase. Der Sparer kann dann unter bestimmten Voraussetzungen aus seinem privaten Altersvorsorgevermögen zwischen 10 000 und 50 000 Euro für den Erwerb oder die Herstellung einer inländischen Immobilie entnehmen.

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