Kapitalausstattung über 500 Millionen Dollar
Ericsson und Sony gründen Handy-Joint-Venture

Der schwedische Telekom-Ausrüster Ericsson und der japanische Elektronikkonzern Sony haben die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens im Mobiltelefon-Bereich vereinbart.

rtr/ddp-vwd TOKIO/STOCKHOLM. Das neue Joint Venture werde mit einem Kapital von 500 Mill. $ ausgestattet, teilte Sony am Dienstag in Tokio mit. Ericsson teilte in Stockholm mit: "Wir haben die Bedingungen zur Zusammenlegung unseres weltweiten Mobiltelefongeschäftes vereinbart. Die Fusion bedarf nun noch der Zustimmung der Boards beider Unternehmen und der Wettbewerbsbehörden."

Beide Partner sind den Angaben zufolge je zur Hälfte an dem Joint Venture namens Sony Ericsson Mobile Communications beteiligt, das am 1. Oktober starten soll. Bereits im April hatten Ericsson und Sony angekündigt, die Zusammenlegung ihrer verlustbringenden Mobiltelefon-Sparten zu planen. Mit dem Gemeinschaftsunternehmen soll der Rückkehr der Sparte in die Gewinnzone erreicht werden.

Die Aktien von Ericsson notierten am Dienstagvormittag zunächst unverändert mit 58 Schwedischen Kronen. Sony-Papiere waren mit einem Aufschlag von 1,76 % bei 5690 Yen in Tokio aus dem Handel gegangen.

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