Kapitalerhöhung beschlossen
Cargolifter rutscht noch tiefer in rote Zahlen

Luftschiffbauer Cargolifter AG ist im Geschäftsjahr 2000/2001 tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Per 31. August fielen nach vorläufigen Berechnungen (laut US-GAAP) ein Jahresfehlbetrag von 96,4 Mill. ? (188,5 Milionen Mark) nach 67,9 Mill. ? im vorherigen Vergleichzeitraum an, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

ddp BERLIN/BRAND. Es begründete die Entwicklung mit den gestiegenen Aufwendungen beim voranschreitenden Unternehmensaufbau. Eine zeitliche Verschiebung von Investitionen hat laut CargoLifter jedoch dazu geführt, dass der ausgewiesene Jahresverlust geringer ausgefallen sei als erwartet. Der Ergebnis vor Zinsen und Steuern wurde auf minus 99,5 Mill. ? beziffert.

Die Kosten für Forschung und Entwicklung, die im Wesentlichen die Kosten für die Entwicklung des Schwerlatsluftschiffes CL 160 und die Herstellung des CL 75 AirCrane sowie Investitionen in die Werfthalle im Brand (Brandenburg) beinhalten, beliefen sich denb Angaben zufolge auf 65 Mill. ?. Die allgemeinen Verwaltungskosten wurden mit 39,7 Mill. ? angeben. Aus Planungs- und Beratungsleistungen sowie aus dem Betrieb des Themenparks CargoLifter World, der Durchführung von Veranstaltungen auf dem Werftgelände und dem Verkauf von Merchandising-Artikeln seien zugleich Einnahmen von 5,4 Mill. ? erzielt worden.

Der Vorstand des Unternehmen beschloss mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Grundkapital von 40,500 Mill. ? im Wege einer Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht für die Aktionäre um bis zu 10,125 Mill. ? auf maximal 50,625 Mill. ? zu erhöhen, teilte das Unternehmen am doienstag weiter mit. Danach werden bis zu 6,75 Mill. Aktien aus genehmigtem Kapital ausgegeben. Das Bezugsverhältnis beträgt den Angaben zufolge vier zu eins. Während der Bezugsfrist vom 9. bis 23. November können die neuen Aktien zu einem Bezugskurs von 5,50 ? erworben werden.

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