Kapitalerhöhung
Jüngste Ad-hoc-Mitteilung unter der Lupe

Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel, Frankfurt, prüft die jüngste Ad-hoc-Mitteilung der Metabox AG, Hildesheim. Es werde eine routinemäßige Voruntersuchung durchgeführt, sagte eine Sprecherin des Amtes am Mittwoch.

vwd FRANKFURT. Untersucht würden die Aktienbewegungen im Vorfeld der Pflichtmitteilung. Metabox hatte am Sonntagabend den Abschluss einer Kapitalerhöhungsmaßnahme gemeldet. Größter Einzelinvestor sei bei der Maßnahme die US-Kapitalanlagegesellschaft GEM Global Emerging Markets gewesen.

Wie eine Metabox-Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage von vwd sagte, habe GEM die Aktien zu einem Stückpreis von etwas über 4,60 Euro erhalten. Der Preis habe damit rund zehn Prozent unter dem Börsenkurs gelegen. Als zweite Investorin habe sich die Bond Ltd mit rund 600 000 Euro beteiligt. Auch sie habe die Aktien zu einem Preis von zehn Prozent unter dem Börsenkurs erhalten.

Die Aktienkäufe der Vorstandsmitglieder Peter White und Stefan Domeyer Anfang März haben den Angaben der Sprecherin zufolge nichts mit der Kapitalerhöhung zu tun. Die Vorstände hätten die Aktien am freien Markt erworben. White hatte am 1. März 2001 einer Mitteilung an die Deutsche Börse AG, Frankfurt, zufolge 6 000 Aktien des Unternehmens erworben, Domeyer einen Tag später weitere 4 420 Stück.

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