Kapitalerhöhung nicht ausgeschlossen
Finanzspritze für Fiat

Der Fiat-Konzern und sein US-Partner General Motors schließen bei ihren Plänen zur Rettung der krisengeschüttelten Autosparte des Turiner Unternehmens eine Kapitalerhöhung nicht aus.

HB/dpa ROM. "Wenn dies nötig sein sollte, werden wir - Fiat und GM - unseren Teil dazu beitragen", sagte Fiat-Präsident Paolo Fresco nach italienischen Medienberichten vom Dienstag. Auch gegen eine eventuelle Staatsbeteiligung an dem Konzern habe Fiat keine Einwände, fügte Fresco hinzu: "Was uns betrifft, so werden wir auch finanzielle Lösungsvorschläge seitens der Regierung in Augenschein nehmen. Wir haben keine Probleme mit einer solchen Initiative."

Gleichzeitig betonte der Fiat-Präsident, dass ein vorgezogener Verkauf des Auto-Sektors an GM derzeit nicht zur Debatte steht: "Darüber habe wir bisher überhaupt noch nicht diskutiert." GM hält momentan 20 Prozent an Fiat Auto. Ab 2004 kann laut Vertrag die Autosparte auf Wunsch von Fiat ganz an den US-Riesen abgetreten werden. Jedoch gibt es seit Monaten Gerüchte, wonach ein früherer Verkauf angesichts der prekären Lage bei Fiat unumgänglich scheint.

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