Kapitalmangel und geringes Auftragsvolumen werde die Reihen bis 2003 lichten
Forrester hält nur 181 B2B-Plattformen für überlebensfähig

Von zurzeit über 1 000 US-Internet-Plattformen für den elektronischen Handel (B2B) werden einer Studie zufolge bis 2003 nur 181 übrig bleiben.

Reuters NEW YORK. Besonders die kleineren Betreiber litten unter Auftragsmangel und müssten wegen fehlenden Kapitals aufgeben, teilte das US-Marktforschungsunternehmen Forrester Research mit. Aber auch viele Marktplätze, die gemeinsam von traditionellen Industriefirmen betrieben werden, würden wegen unterschiedlicher Auffassungen der Beteiligten geschlossen werden. Die Forscher hatte für die Studie 50 Einkaufsmanager von Firmen mit einer Milliarde US-Dollar (rund 2,13 Milliarden Mark) Umsatz befragt.

Bisher würden noch immer relativ wenig B2B-Geschäfte elektronisch abgewickelt, doch werde sich die Zahl bis 2002 verfünffachen, heißt es in der Studie. Das liege daran, dass Internet-Kunden sich bald noch stärker für Tauschgeschäfte, Auktionen und anderen Formen des E-Commerce interessieren würden und damit besser umgehen könnten.



Die Firmen, die die Restrukturierung des Marktes überleben, haben Forrester zufolge große Chancen, ihre Position in den kommenden zwei Jahren weiter auszubauen. Diese würden Allianzen schließen und bestimmte Geschäftsbereiche von gescheiterten Firmen zu günstigen Bedingungen übernehmen. Zudem würden die Unternehmen in Zukunft zunehmend Marktplätze mit einer breiteren Produktpalette anbieten. Bis 2003 werde es eine kleine Anzahl von elektronischen Marktplätzen geben, die Produkte aus allen Industriezweigen anbietet.

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