Kapstadt wird zu einer internationalen Boom-Metropole mit angenehmem Flair und guter Infrastruktur
Aufschwung am Kap lockt neue Gäste an

Sogar McDonald?s liebt es: "Südafrika ist die ganze Welt in einem Land", sagt Clare van Wyk, verantwortlich für die neueste Marketingkampagne der Schnellimbisskette. Die wurde komplett im Land am Kap der guten Hoffnung gedreht. Ob nun Karibik, australisches Outback oder USA - für jede Filmszene der in zwölf Sprachen erschienenen Werbespots fand sich in Südafrika die passende Ecke.

DÜSSELDORF. Nicht nur Werber, Modefirmen und Spielfilmproduzenten haben die Schönheit Südafrikas für sich entdeckt. Mit Millionen-Investitionen und einem neuen Sicherheitskonzept schwingt sich Kapstadt auf, zur neuen Boomtown zu werden. "Das erste Mal nach vielen Jahrzehnten sind wir mit dem Rest der Welt verbunden", begeistert sich Sheryl Ozinsky, Chefin des Cape Town Tourism, für die rasanten Entwicklungssprünge am Kap. Rund zehn Jahre nach der Einführung der Demokratie werde Kapstadt zum Global-Player, resümiert die eifrige Tourismus-Fürsprecherin. "Wir haben phantastisches Essen, die besten Weine und das Beste aus Amerika und Europa: Theater, Kunstgalerien, Literatur. Wir sind ein Schmelztiegel der Kulturen, eine kosmopolitische Stadt."

Der Aufschwung am Kap zeigt sich deutlich im Anteil ausländischer Gäste: Der sei in den letzten Jahren um 20 Prozent gestiegen, berichtet Ozinsky. In nur fünf Jahren hätten sich die Grundstückspreise verdoppelt. Neben den Touristen, die in die National Parks, Golf- und Wein-Paradiese pilgern, profitieren auch Geschäftsreisende von einer Infrastruktur, die international konkurrenzfähig wird.

Es sprießen Hotels und Kongresszentren. So eröffnete vor einem Jahr das 1. International Convention Center, in das Stadt, Staat und private Geldgeber rund 70 Mill. Euro investiert haben. Die niederländische RAI-Gruppe führt das Kongresszentrum per Managementvertrag für fünf Jahre. Geplant sind 60 Events pro Monat. Bis Ende 2004 sollen die Kapazitäten von 10 000 auf 15 000 Quadratmeter erweitert werden. Sogar den Anbau eines Vier-SterneBusiness-Hotels plant das ICC. General Manager Dirk Elsinger: "Der Bedarf ist da."

Der Standort vis à vis des neuen Arabella-Sheraton Grand Hotels könnte kaum besser gewählt sein: Das Kongresszentrum liegt an der boomenden "Waterfront", einem aufgeschütteten Landstrich im ehemaligen Hafengebiet. Alles, was entlang des neu entstehenden Rogger-Baai-Kanals an Industrieanlagen und ausgediente Docks erinnert, wird in den nächsten Jahren platt gemacht und neu angelegt. Es entstehen Appartement-Blocks, Boutique-Hotels, Büros, Restaurants und Bars. Die geplante Investitionssumme beträgt mehrere Hundert Millionen Euro.

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