KARRIERE KOMPAKT
Mittagspause – jeder Dritte verzichtet

In den deutschen Büros macht etwa jeder Dritte keine Mittagspause. Bei einer repräsentativen Emnid-Umfrage für die Berlin-Kölnische Krankenversicherung berichteten gut 39 Prozent der Männer und knapp 28 Prozent der Frauen, sie verzichteten "eigentlich immer" oder "mehrmals in der Woche" auf die Mittagspause. Die Zahl der "Durcharbeiter" steige mit dem Nettoeinkommen, so die Umfrage.

woll DÜSSELDORF. Lediglich 38,5 Prozent der Bürobeschäftigten halte die Pause konsequent ein. Davon gehe jedoch nur jeder Dritte an die frische Luft, wie es von Ärzten empfohlen wird. Ein Viertel aller "Pausierer" erledige private Angelegenheiten.

Arbeitgeber sind verpflichtet, ihren Angestellten alle sechs Arbeitsstunden 30 Minuten Pause zu gewähren.

Klasse statt Masse gefragt

Mit einem Stellenabbau und einer Veränderung der Qualifikationsstruktur rechnen Branchenangehörige innerhalb der nächsten fünf Jahre bei Banken und Versicherungen. Das ergibt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, das 45 Banken, 12 Versicherungen und 15 sonstige Finanzdienstleister zu den Perspektiven ihrer Branche befragt hat. Danach erwarten bei Kreditinstituten 59 Prozent der Befragten innerhalb der nächsten fünf Jahre einen Stellenabbau, zehn Prozent gehen sogar von einem Abbau um mehr als zehn Prozent aus. Bei den Versicherungen glauben 44 Prozent der Befragten an Stellenstreichungen. Lediglich die sonstigen Finanzdienstleister werden expandieren. 90 Prozent der befragten Experten erwarten eine Zunahme des Personalbestands.

Mit der Veränderung der Personalstruktur geht auch eine Verschiebung der Qualifikationen einher. Der Anteil der Hochschulabsolventen wird nach Ansicht der Spezialisten branchenweit zunehmen. Bei den Mitarbeitern ohne formale Berufsausbildung wird dagegen ein Wegfall von Stellen erwartet. Schuld sind die komplexeren Anforderungen der verstärkt eingesetzten Informationstechnologie.

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