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Karstadt-Arbeitnehmervertreter lehnen Arbeitszeitverlängerung ab

Der Betriebsrat des Handelskonzerns Karstadt und die Gewerkschaft ver.di lehnen Verhandlungen über eine Arbeitszeitverlängerung bei dem angeschlagenen Unternehmen ab. Als Gegenleistung für eine Beschäftigungs- und Standortsicherung sei man zum Verzicht auf übertarifliche Leistungen bereit, sagte ver.di- Bundesvorstandsmitglied Franziska Wiethold am Dienstag in Frankfurt. Betriebsbedingte Kündigungen müssten ausgeschlossen werden. Die 77 kleineren Warenhäuser sollten im Karstadt-Konzern verbleiben. Wenn Bereiche verkauft würden, müsste der Käufer eine Garantie für Beschäftigung, Standorte und Tarifbindung abgeben.

dpa-afx FRANKFURT. Der Betriebsrat des Handelskonzerns Karstadt und die Gewerkschaft ver.di lehnen Verhandlungen über eine Arbeitszeitverlängerung bei dem angeschlagenen Unternehmen ab. Als Gegenleistung für eine Beschäftigungs- und Standortsicherung sei man zum Verzicht auf übertarifliche Leistungen bereit, sagte ver.di- Bundesvorstandsmitglied Franziska Wiethold am Dienstag in Frankfurt. Betriebsbedingte Kündigungen müssten ausgeschlossen werden. Die 77 kleineren Warenhäuser sollten im Karstadt-Konzern verbleiben. Wenn Bereiche verkauft würden, müsste der Käufer eine Garantie für Beschäftigung, Standorte und Tarifbindung abgeben.

Die Verhandlungen mit dem Management sollen für die Warenhaus-Sparte in der kommenden Woche beginnen. Betriebsrat und Gewerkschaft hätten einen "sehr klaren Auftrag" von den Beschäftigten erhalten. Wiethold forderte die Banken auf, keinen Druck auf den Konzern auszuüben. Der Gesamtbetriebsratschef der Karstadt Warenhaus AG, Wolfgang Pokriefke, sagte, Karstadt werde "weiterhin seinen Platz in dieser Republik haben", wenn die richtigen Schritte eingeleitet würden.

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