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Karstadt-Quelle: Angebot der Arbeitnehmerseite ist unzureichend

Die Verhandlungen zwischen der Karstadt-Quelle-Führung und den Arbeitnehmervertretern gestalten sich weiter schwierig. Das von Arbeitnehmerseite unterbreitete Angebot für die Personaleinsparungen bei der Karstadt Warenhaus AG sei unzureichend, sagte Konzernsprecher Jürgen Howe am Mittwoch.

dpa-afx ESSEN. Die Verhandlungen zwischen der Karstadt-Quelle-Führung und den Arbeitnehmervertretern gestalten sich weiter schwierig. Das von Arbeitnehmerseite unterbreitete Angebot für die Personaleinsparungen bei der Karstadt Warenhaus AG sei unzureichend, sagte Konzernsprecher Jürgen Howe am Mittwoch. Für den Versandhandel mit den Marken Quelle und Neckermann läge noch kein Angebot vor.

Zugleich unterstrich Howe das am Vortag formulierte Ziel, beim Personal gut eine halbe Milliarde Euro einzusparen: "Wir müssen einen Einsparungsbetrag von über 500 Mill. Euro erreichen, diese Zahl ist nicht verhandelbar."

Aufgrund der auseinander liegenden Positionen beider Seiten wird sich das Ringen um eine Einigung weiter hinziehen. "Ich gehe davon aus, dass die Verhandlungen sowohl für Karstadt als auch den Versandbereich bis weit in die Nacht zum Donnerstag hineingehen werden", sagte Howe weiter. Es gebe aber keine Alternative zu dem von Konzernseite vorgelegten Sanierungsplan.

Die von ver.di initiierten Protestaktionen vor Karstadt-Kaufhäusern bezeichnete Howe als unnötig. "Mit Mahnwachen vor Kaufhäusern sichern wir nicht einen Arbeitsplatz."

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