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Karstadt-Quelle: Einigung mit den Banken zeichnet sich ab

Wenige Tage vor dem entscheidenden Aktionärstreffen am kommenden Montag zeichnet sich bei dem angeschlagenen Karstadt-Quelle -Konzern eine Einigung mit den Gläubigerbanken ab.

dpa-afx ESSEN. Wenige Tage vor dem entscheidenden Aktionärstreffen am kommenden Montag zeichnet sich bei dem angeschlagenen Karstadt-Quelle-Konzern eine Einigung mit den Gläubigerbanken ab. "Wir sind auf sehr gutem Weg und gehen davon aus, noch in dieser Woche eine Einigung mit den Banken zu erzielen", sagte Karstadt-Quelle-Sprecher Jörg Howe am Dienstag in Essen.

Mit ihren Unterschriften unter die Verträge zur Verlängerung der Kredite von insgesamt 1,76 Mrd. Euro sollen die 16 Gläubigerbanken eine mögliche Insolvenz des angeschlagenen Konzerns abwenden. Die Verlängerung der Kredite gilt als Voraussetzung für eine geplante Kapitalerhöhung um 500 Mill. Euro, die bei der mit Spannung erwarteten Hauptversammlung in der kommenden Woche beschlossen werden soll.

Bei den Banken-Verhandlungen hätten sich in den vergangenen Tagen sowohl die Nordlb als auch die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) quer gestellt, berichtete das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Unternehmens- und Bankenkreise. Offiziell heiße es bei den beiden Landesbanken, man prüfe die Refinanzierung immer noch. Beide Banken sind mit jeweils 25 Mill. Euro beim Essener Konzern engagiert. In Bankenkreisen heiße es jedoch, das Thema habe in der Öffentlichkeit so große Bedeutung erlangt, dass man sich einen Rückzug nicht mehr erlauben könne.

Erst vor einer Woche hatte die Unternehmensberatung Roland Berger in einem von den Banken beauftragten Gutachten grünes Licht für den Sanierungsplan des Warenhauskonzerns gegeben. Das Restrukturierungskonzept greife die richtigen Hebel auf und sei geeignet, die bisherigen Verlustursachen im Karstadt-Quelle-Konzern zu beseitigen, hieß es in dem in Düsseldorf vorgelegten Papier.

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