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Karstadt-Quelle-Kleinaktionär Johannes hält seinen Widerstand aufrecht

Karstadt-Quelle-Kleinaktionär Rainer Johannes gibt seinen Widerstand gegen die geplante Kapitalerhöhung des Essener Konzerns nicht auf. „Ich erhalte die Anfechtung weiter aufrecht,“ sagte Johannes dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe).

dpa-afx DÜSSELDORF. Karstadt-Quelle-Kleinaktionär Rainer Johannes gibt seinen Widerstand gegen die geplante Kapitalerhöhung des Essener Konzerns nicht auf. "Ich erhalte die Anfechtung weiter aufrecht," sagte Johannes dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Zuvor hatte Karstadt-Quelle erklärt, der Widerspruch des Kasseler Unternehmensberaters sei aus formalen Gründen unwirksam.

Kleinaktionär Johannes legte sich dem Bericht zufolge in der Vergangenheit schon einmal quer, als eine weit reichende Entscheidung des Konzerns anstand: Im Jahr 2002 habe Johannes gedroht, die Einberufung einer Hauptversammlung zu verhindern, auf der der Kauf der Modekette Sinn-Leffers beschlossen werden sollte.

Karstadt-Quelle-Vorstand Helmut Merkel habe den Widerstand damals ausgeräumt, indem er Johannes einen Auftrag als Unternehmensberater für den Konzern zukommen ließ. Johannes war laut "Handelsblatt" 1998 als Filialleiter im Streit bei Sinn-Leffers ausgeschieden. Nachdem er seinen Widerspruch zurückgezogen hatte, konnte der beabsichtigte Kauf beschlossen werden.

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