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Karstadt-Quelle schließt Kapitalerhöhung erfolgreich ab - gelassen wegen JCC

Der angeschlagene Handelskonzern Karstadt-Quelle hat seine Kapitalerhöhung über rund 535 Mill. Euro erfolgreich abgeschlossen. Die Bezugsrechte für die neuen Aktien, die am Dienstag erstmals gehandelt wurden, seien zu 96 Prozent ausgeübt worden, sagte ein Unternehmenssprecher in Essen.

dpa-afx ESSEN. Der angeschlagene Handelskonzern Karstadt-Quelle hat seine Kapitalerhöhung über rund 535 Mill. Euro erfolgreich abgeschlossen. Die Bezugsrechte für die neuen Aktien, die am Dienstag erstmals gehandelt wurden, seien zu 96 Prozent ausgeübt worden, sagte ein Unternehmenssprecher in Essen. Die Großaktionäre Madeleine Schickedanz und Allianz/Dresdner beteiligten sich wie erwartet mit insgesamt rund 280 Mill. Euro an der Kapitalerhöhung.

Im Rechtstreit mit dem Jewish Claims Conference (JCC) um ein Grundstück aus dem ehemaligen Besitz der jüdischen Kaufhaus-Dynastie Wertheim rechnet der Konzern kurzfristig mit keinen finanziellen Belastungen.

Der JCC habe noch keinen Kontakt gesucht, sagte der Sprecher. Sicher sei, dass die Frage in einem langen juristischen Verfahren geklärt werden müsse. "Die finanzielle Stabilität und die Sanierung des Unternehmen sind davon nicht betroffen."

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