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Karstadt-Quelle will über 93 Millionen neue Aktien ausgeben

Der angeschlagene Handelskonzern Karstadt-Quelle will mehr als 93 Mill. neue Aktien ausgeben, um 500 Mill. Euro für die Sanierung des Unternehmens zu erlösen.

dpa-afx DÜSSELDORF. Der angeschlagene Handelskonzern Karstadt-Quelle will mehr als 93 Mill. neue Aktien ausgeben, um 500 Mill. Euro für die Sanierung des Unternehmens zu erlösen. Die Hauptaktionärin Madeleine Schickedanz (Pool) und die Dresdner Bank hätten sich verpflichtet, sich mit insgesamt rund 280 Mill. Euro an der Kapitalerhöhung zu beteiligen, teilte Karstadt-Quelle am Montag auf der außerordentlichen Hauptversammlung in Düsseldorf mit.

Mit dem Bankenkonsortium sei vereinbart worden, die neuen Aktien im Verhältnis acht zu sieben anzubieten. Für acht alte Karstadt-Quelle-Aktien können also sieben neue Aktien bezogen werden. Die Höhe des Bezugspreises hänge vom Marktumfeld ab, sagte Achenbach. Er erwarte einen Preis von mindestens 5,38 Euro. "Sollte der Bezugspreis unter 5,38 Euro liegen, wäre mit der heute zu beschließenden Kapitalerhöhung der geplante Emmissionserlös von mindestens 500 Mill. Euro nicht auf direktem Weg zu erzielen."

In diesem Fall werde der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats weitere neue Aktien ausgeben als die geplanten 93 041 375 Anteilsscheine. Zudem gab der Konzern bekannt, zum Ende des Monats die 82-Prozent-Beteiligung am Joint Venture mit der US-Kaffeehauskette Starbucks Corp. an die Amerikaner abzugeben. Zum Preis wurden keine Angaben gemacht./tb/

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