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Karstadt und Rewe lehnen Kommentar zu angeblich gefährdeten Joint-Venture ab

KÖLN/ESSEN (dpa-AFX) - Die Joint-Venture-Partner KarstadtQuelle und Rewe wollen sich zu einem Bericht über die angebliche Gefährung ihresGemeinschaftsunternehmens im Lebensmittelbereich nicht äußern. "Wir kommentierendie laufenden Verhandlungen mit Rewe nicht", sagte ein Sprecher desHandelskonzerns KarstadtQuelle am Freitag. Ein Rewe-Sprecher bezeichnete denBericht als Spekulation. Es gebe Verträge mit noch zu erfüllenden Bedingungen,darüber werde gesprochen. Details zu Verhandlungen nannte er nicht.

KÖLN/ESSEN (dpa-AFX) - Die Joint-Venture-Partner KarstadtQuelle und Rewe wollen sich zu einem Bericht über die angebliche Gefährung ihresGemeinschaftsunternehmens im Lebensmittelbereich nicht äußern. "Wir kommentierendie laufenden Verhandlungen mit Rewe nicht", sagte ein Sprecher desHandelskonzerns KarstadtQuelle am Freitag. Ein Rewe-Sprecher bezeichnete denBericht als Spekulation. Es gebe Verträge mit noch zu erfüllenden Bedingungen,darüber werde gesprochen. Details zu Verhandlungen nannte er nicht.

KarstadtQuelle hatte im März angekündigt, sein Lebensmittelgeschäft in einGemeinschaftsunternehmen mit Rewe überführen zu wollen. Betroffen sind 72Filialen und rund 3.600 Mitarbeiter. Bislang hatte Konkurrent Edeka dieKarstadt-Lebensmittelabteilungen beliefert, der Vertrag läuft aber Ende desJahres aus.

'BETRIEBSRÄTE KÖNNTEN PROJEKT ZUM SCHEIERTN BRINGEN'

Die "Lebensmittel-Zeitung" hatte in ihrer Online-Ausgabe berichtet, dasGemeinschaftsprojekt stehe auf der Kippe. Der geschlossene Vertrag könne an denBetriebsräten der Unternehmen scheitern. Sollte es zwischen denArbeitnehmervertretern von Rewe und KarstadtQuelle keine Einigung über diekünftigen Betriebsratsstrukturen geben, behalte sich Rewe die Option vor, dasJoint-Venture erst gar nicht ins Leben zu rufen. Bis Ende Juni müsse eineEntscheidung gefallen sein.

Die Kooperation mit Rewe hatte der inzwischen zurückgetreteneKarstadtQuelle-Chef Wolfgang Urban noch angeschoben. Mit der Rewe-Kooperationwill sich der Konzern von Verlusten in mittlerer zweistelliger Millionenhöhetrennen. Das Lebensmittelgeschäft hatte zuletzt besonders stark unter demPreisdruck in der Branche zu leiden gehabt. Laut Urban sollte die unter derMarke Karstadt geführte Gesellschaft schon im ersten Jahr nach ihrem Start imJanuar 2005 profitabel arbeiten.

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