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Karstadtquelle: Ab 2006 muss deutlicher Forschritt bei Sanierung sichtbar sein

(dpa-AFX) Frankfurt - Bei Karstadtquelle < KAR.ETR > muss ab 2006 nach Aussage von Vorstandschef Christoph Achenbach ein deutlicher Erfolg bei der Sanierung des Einzelhandelskonzerns sichtbar sein. Der Chef des größten europäischen Warenhausversandhandels sagte in einem Gespräch mit der "Börsen-Zeitung" (Donnerstagausgabe) zum Zeitplan der Sanierung: "Ich gehe davon aus, dass wir das im September besprechen werden. Ich habe aber schon angekündigt, dass die Sanierung die nächsten zwei Jahre dauern wird. Aber ab 2006 muss dann ein deutlicher Fortschritt sichtbar sein."

(dpa-AFX) Frankfurt - Bei Karstadtquelle < KAR.ETR > muss ab 2006 nach Aussage von Vorstandschef Christoph Achenbach ein deutlicher Erfolg bei der Sanierung des Einzelhandelskonzerns sichtbar sein. Der Chef des größten europäischen Warenhausversandhandels sagte in einem Gespräch mit der "Börsen-Zeitung" (Donnerstagausgabe) zum Zeitplan der Sanierung: "Ich gehe davon aus, dass wir das im September besprechen werden. Ich habe aber schon angekündigt, dass die Sanierung die nächsten zwei Jahre dauern wird. Aber ab 2006 muss dann ein deutlicher Fortschritt sichtbar sein."

Auf die Frage, wie teuer die Sanierung sein könnte, sagte Achenbach: "Die Aufwendungen betreffen Bereinigungen, Restrukturierungen und bestimmte Sofortmaßnahmen. Der Betrag wird sicherlich sehr hoch sein und dreistellig sein." Die bilanzielle Bereinigung solle weitestgehend im dritten Quartal dieses Jahres vollzogen werden.

Eine sofortige entsprechende Ergebnisentlastung erhofft sich Achenbach aus dem Verkauf von defizitären Bereichen und Randaktivitäten. "Wir werden nichts verschenken und nur dann verkaufen, wenn wir einen aus unserer Sicht fairen Preis erzielen können."

Was die Kapitalsituation von Karstadtquelle angeht, sagte der Manager, der Konzern habe in den Immobilien noch erhebliche stille Reserven. Diese wolle er aber "im Moment nicht erhöhen". Es gehe darum, dass die operativen Gesellschaften Geld verdienten. Jedoch: "Bei einer interessanten Investition oder Akquisition könnte ich mir vorstellen, Reserven zu heben. Aber dann muss das, was investiert wird, auch ganz schnell Geld verdienen, damit sich das eingesetzte Kapital vernünftig verzinst", sagte Achenbach. Reserven zu heben, um operative Verlust auszugleichen, würde er nur im äußersten Notfall tun.

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