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Karstadtquelle überprüft Beteiligungen - Verlust für 2004 erwartet

(dpa-AFX) Essen - Karstadtquelle-Vorstandschef < KAR.ETR > Christoph Achenbach hat für das laufende Jahr insgesamt Verluste angekündigt. "Unser Ergebnis wird in diesem Jahr rot sein. Die dringenden Bereinigungs- und Restrukturierungsnotwendigkeiten müssen und wollen wir bilanziell verarbeiten", sagte er der "Welt am Sonntag". Achenbach plant den Verkauf der Fitness-Studios der Gruppe. Sie gehörten nicht zum Kerngeschäft.

(dpa-AFX) Essen - Karstadtquelle-Vorstandschef < KAR.ETR > Christoph Achenbach hat für das laufende Jahr insgesamt Verluste angekündigt. "Unser Ergebnis wird in diesem Jahr rot sein. Die dringenden Bereinigungs- und Restrukturierungsnotwendigkeiten müssen und wollen wir bilanziell verarbeiten", sagte er der "Welt am Sonntag". Achenbach plant den Verkauf der Fitness-Studios der Gruppe. Sie gehörten nicht zum Kerngeschäft.

Ebenfalls auf dem Prüfstand stehe das Joint Venture mit der US- Kaffeehauskette Starbucks in Deutschland. "Entweder wir einigen uns mit den Amerikanern auf eine für beide Seiten vernünftige Lösung, oder wir gucken, dass wir einen vernünftigen Ausstieg hinkriegen", sagte Achenbach der Zeitung.

Einen Verkauf des Sportsenders DSF schloss der Karstadtquelle-Chef in diesem Jahr aus, da laut Vertrag bis Mitte 2005 Veräußerungsgewinne an den Insolvenzverwalter der Kirchgruppe gingen. "Wir werden Mitte nächsten Jahres über unsere Beteiligung entscheiden." Lediglich zur Tourismus-Beteiligung am ebenfalls defizitären Thomas Cook-Konzern gab es ein klares Bekenntnis. "Wir werden zusammen mit der Lufthansa < LHA.ETR > die Sanierung begleiten", sagte Achenbach.

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