Kartellamt sieht Stärkung des Wettbewerbs mit der Telekom
Callahan Nordrhein-Westfalen darf NetCologne erwerben

Das Bundeskartellamt wird den Erwerb des Kabel-Kommunikationsunternehmens NetCologne durch die CNRW GmbH genehmigen.

ap BONN. Das Bundeskartellamt wird den Erwerb des Kabel-Kommunikationsunternehmens NetCologne (Köln) durch die in Bonn ansässige Callahan Nordrhein GmbH-Westfalen (CNRW) genehmigen, wie seine Pressestelle in Bonn am Mittwoch bekannt gab.

Dies wurde damit begründet, dass der Erwerb zu einer Stärkung von CNRW führen werde. Damit könne dieses Unternehmen effektiv im Wettbewerb auf Märkten auftreten, in denen die Deutsche Telekom noch immer marktbeherrschend sei. Befürchtungen, dass daraus mittelbar ein wesentlicher Einfluss der - an CNRW beteiligten - Telekom auf NetCologne entstehen könne, seien ausgeräumt worden.

Die Muttergesellschaft von CNRW, CAI Lux, hatte im vergangenen Jahr von der Telekom einen Anteil von 55 % am Breitbandkabelnetz in Nordrhein-Westfalen erworben und die alleinige Kontrolle übernommen, obwohl die Telekom mit 45 % an CNRW beteiligt blieb. Durch die Übernahme von NetCologne erhöht sich die Zahl der ans CNRW-Kabelnetz angeschlossenen Haushalte um 30 000 Haushalte, die im Stadtgebiet Köln Fernsehprogramme aus dem Kabelnetz der NetCologne beziehen. Damit, so hieß es, werde CNRW eine Alternative zur Teilnehmeranschlussleitung im Festnetz erlangen und in die Lage versetzt, Teilnehmeranschlüsse, Sprechtelefonie und schnellen Internetzugang über das Breitbandkabelnetz anzubieten und als Wettbewerber der Telekom in Marktbereichen aufzutreten, die "bisher nicht von Wettbewerb geprägt" seien.

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